Die BOKU stellt sich vor …

12. Juli 2020

Foto © BOKU

Geschichte der BOKU:
An der Universität für Bodenkultur Wien (kurz BOKU) wird geforscht, gelehrt und gelernt, zum Beispiel zu den folgenden Themen: Pflanzen, Tiere, Wasser, Boden, Wald und Lebensmittel. Die BOKU wird auch gerne als „Universität des Lebens“ bezeichnet.

Gegründet wurde die BOKU bereits im Jahr 1872 als Agrarhochschule – sie wird heuer also schon 148 Jahre alt! Damals war sie im Palais Schönborn im 8. Bezirk untergebracht. 1896 wurde der Sitz der BOKU an die Türkenschanze verlegt.

Foto © BOKU

Wo finde ich die BOKU?
Heute verteilen sich die Forschungseinrichtungen, Hörsäle und Versuchsflächen der BOKU auf die Standorte Türkenschanze (18. und 19. Wiener Gemeindebezirk), Muthgasse (19. Wiener Gemeindebezirk), Tulln (Niederösterreich) und Außenstandorte (Knödelhütte in Wien Penzing, Versuchswirtschaft Groß-Enzersdorf, Wassercluster Lunz, Wasserbaulabor Wiener Donau, u.v.m.).
Mehr Infos zu den einzelnen BOKU-Standorten findest du hier.

Die meisten Gebäude der BOKU sind übrigens nach berühmten Wissenschaftern*innen benannt. So gibt es zum Beispiel am Standort Türkenschanze das Gregor-Mendel-Haus (Vererbungsforscher), das Wilhelm-Exner-Haus (Forstwissenschafter) oder das Oskar-Simony-Haus (Mathematiker & Physiker). Das Inge-Dirmhirn-Haus am Standort Tulln ist nach einer österreichischen Meteorologin benannt. Sie war die erste Frau, die als Professorin an die Universität für Bodenkultur berufen wurde.
Hier bekommst du einen Einblick in den wunderschönen Festsaal des Gregor-Mendel-Hauses.

Studieren an der BOKU
Die BOKU ist bei Studenten*innen sehr beliebt. So gibt es aktuell rund 11.000 Studierende an der BOKU. Sie können sich zwischen 45 verschiedenen Studiengängen (=Fachgebieten) entscheiden. Das Angebot reicht von Agrarwissenschaften über Forstwirtschaft bis hin zu Lebensmittel- und Biotechnologie. Die Lehrveranstaltungen finden an der BOKU meist als Vorlesungen im Hörsaal, als Übung im Labor oder als Exkursion im Freien statt. Aufgrund der Corona-Krise wurden die Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 allerdings online (z.B. via Videochat) abgehalten.

Foto © Alexander Fritz

Forschen an der BOKU
Gegründet wurde die BOKU als Agrarhochschule. Es wurde also speziell zum Thema Landwirtschaft geforscht. Landwirtschaft und Pflanzen spielen auch heute noch eine große Rolle an dieser Universität. Es sind allerdings viele weitere Forschungsgebiete hinzugekommen (z.B. Klima, Landschaft, Umwelt, Bioenergie, Wasserkraft, Abfall und Lebensmittel).

Menschen an der BOKU
Damit eine Universität funktioniert, braucht es außer Wissenschaftern*innen, Lehrenden und Studierenden natürlich noch viele andere Menschen, die mitarbeiten. An der BOKU arbeiten rund 2.800 Personen. Neben Professoren*innen arbeiten hier auch wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Verwaltungsangestellte, Techniker*innen, Gärtner*innen u.v.m.
Hier und hier kannst du einige Menschen der BOKU näher kennenlernen.

Mehr Informationen über die BOKU und aktuelle Neuigkeiten findest du auf folgender Webseite: https://boku.ac.at